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26. Aug. 2010, 03:30 Uhr

Entscheid Bundesverwaltungsgericht: AEK prüft Weiterzug ans Bundesgericht

(Solothurn, 26. August 2010) Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt den Grundversorgungsanspruch der Stahl Gerlafingen. AEK prüft, ob sie das Urteil ans Bundesgericht weiterzieht.

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Entscheid der ElCom revidiert und den Grundversorgungsanspruch der Stahl Gerlafingen bestätigt. Wird das Urteil rechtskräftig, ist die Stahl Gerlafingen bei der Stromversorgung nicht mehr im freien Markt: Für sie würde in Zukunft das gleiche Tarifsystem wie für Privat- und Gewerbekunden mit einem Bezug unter 100‘000 Kilowattstunden gelten. AEK müsste die bestehenden Tarife, um einen neuen für Grosskunden erweitern. Gemäss gesetzlichen Vorgaben würde sie diesen jedes Jahr per Ende August neu publizieren. AEK analysiert zurzeit das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes und wird danach entscheiden, ob sie es ans Bundesgericht weiterzieht. Dazu hat sie 30 Tage Zeit.

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