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28. Apr. 2016, 07:06 Uhr

BKW und AEK gehen gemeinsam in die Zukunft

(Solothurn 28. April 2016) Die BKW übernimmt den 38.7 Prozent Anteil der Alpiq an der AEK Energie AG. Sie hält damit künftig über 93 Prozent der Solothurner Energieversorgerin. Die neue Besitzstruktur fördert die Weiterentwicklung des Unternehmens AEK zu einem integrierten Energiedienstleister mit starker regionaler Verankerung. Das eröffnet den Kunden ein umfassenderes Angebot und sichert den Mitarbeitenden nachhaltig die Zukunft.

Sowohl für die BKW als auch für die AEK bietet dieser Schritt Chancen. Von der künftig stärkeren Zusammenarbeit profitieren beide Unternehmen. Die AEK bleibt weiterhin stark in der Region Solothurn verankert, wird aber künftig auch vom umfassenden Leistungsportfolio der wachsenden BKW-Gruppe profitieren können. Das schafft für die Kunden spürbar Mehrwert. Umgekehrt profitieren die Kunden der BKW in Zukunft von den Stärken der AEK, wie zum Beispiel dem Contracting-Geschäft, also der Planung, Finanzierung, Installation von Wärmeverbund- oder Fernwärmeprojekten sowie deren Betrieb und Unterhalt.

Mit der AEK sieht BKW CEO Suzanne Thoma viele Chancen: «Die AEK ist ein Unternehmen, das erfolgreich am Markt unterwegs und gut geführt ist. Dass sie nun zur BKW Familie gehört, ist ein Gewinn für die BKW, für die AEK und auch für die Region.» Für AEK Direktor Walter Wirth ist es die ideale Lösung: «Die BKW ist seit fast neunzig Jahren wesentlich an der AEK beteiligt und kennt sowohl die Firma, wie die Kultur gut. Ich freue mich, gemeinsam mit ihr in die Zukunft zu gehen und damit beide Firmen zu stärken».

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Abschluss der Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Wettbewerbskommission Weko.

Die BKW ist seit 1928 an der AEK Energie AG beteiligt. Nun hat sie die Mehrheit übernommen. Zu ihrer bisherigen Beteiligung in der Höhe von 39.5 Prozent kommt nun ein Beteiligungspaket von 53.6 Prozent dazu. Das Beteiligungspaket beinhaltet neben der grossen Alpiq Beteiligung mit 38.7 Prozent auch die Beteiligung der EBM (Genossenschaft Elektra Birseck, Münchenstein) mit 4.4 Prozent sowie der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland, Liestal) mit 2.7 Prozent und der Toff AG mit 7.3 Prozent. Ausserdem geht ein knappes halbes Prozent der Aktien weiterer Aktionäre aus dem Streubesitz an die BKW über. Die restlichen 6.8 Prozent der Aktien verbleiben im Streubesitz.

BKW: Die BKW Gruppe ist ein international tätiges Energie- und Infrastrukturunternehmen mit Sitz in Bern. Sie beschäftigt über 4'000 Mitarbeitende. Dank der vielfältigen Kompetenzen, die sie unter einem Dach vereint, bietet sie ihren Kundinnen und Kunden umfassende und massgeschneiderte Dienstleistungen an. Sie plant, baut und betreibt Energieproduktions- und Versorgungsinfrastrukturen für Unternehmen, Private und die öffentliche Hand. Die BKW Gruppe bietet eine breite Palette an Dienstleistungen an – von Bautechnologien über Infrastrukturtechnik bis hin zu digitalen Geschäftsmodellen für erneuerbare Energien sowie klassische Multiutility-Infrastrukturdienstleistungen. Die Namenaktien der BKW AG sind an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange sowie an der BX Berne eXchange kotiert.

 

AEK: AEK Energie AG mit Sitz in Solothurn ist die führende Energieversorgerin am Jurasüdfuss mit rund 40‘000 Endkunden. Nebst Strom und Netz bietet die Energieversorgerin auch individuelle Energieberatungen, Dienstleistungen zu Energieeffizienz, Elektroinstallationen/Telekommunikation, Gebäudeautomation (Smart Home) und Sicherheitsprüfungen an. Schweizweit ist AEK die führende Anbieterin von Anlagencontracting mit Pellets und Holzschnitzeln. Ihr Tochterunternehmen AEK Pellet AG in Balsthal ist die grösste Schweizer Pelletproduzentin und Schweizer Marktleaderin. AEK versteht sich als Partnerin und Dienstleisterin für Privatkunden, Industrie, Gewerbe und Gemeinde.

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