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02.05.2012 12:00

Grösste Holzheizzentrale im Kanton Solothurn

Im Februar hat AEK die grösste Holzheizzentrale im Kanton Solothurn in Betrieb genommen. Seither versorgt AEK in Bellach in einem Wärmeverbund Industriekunden rund um die MFK sowie Teile der Grederhöfe mit umweltfreundlicher Energie.

In der neuen Holzheizzentrale werden über 85 Prozent der Energie mit zwei Holzkesseln erzeugt. Jährlich können so rund 800‘000 Liter Heizöl durch Holzschnitzel ersetzt werden. Dadurch wird der CO2-Ausstoss um 2‘120 Tonnen pro Jahr reduziert. Dieser CO2-Ausstoss würde beispielsweise generiert, wenn sich alle Einwohner von Bellach mit dem Zug auf eine Erdumrundung machten, was in etwa 141 Millionen gefahrenen Kilometern entspricht.

Die Grösste mit Spezialanforderungen
Der Wärmeverbund Bellach liefert rund 50 Prozent der produzierten Energie an die Industriebetriebe Agathon AG, Almeta AG, Carrosserie Hess AG, Fraisa SA und die MFK. Die industriellen Energiebezüger wurden von Anfang an in die Planung involviert, denn sie haben spezielle bzw. andere Anforderungen an Temperaturstabilität und Versorgungssicherheit als die Privatkunden. Dank neuster Technologie konnten alle Spezialanforderungen erfüllt werden und der Betrieb läuft reibungslos.

Lokales Gewerbe und Forst profitieren
AEK investierte in den neuen Wärmeverbund Bellach rund 5,5 Millionen Franken. Die Holzschnitzel – jährlich 10‘000 Schüttraummeter – kann exklusiv der Forstbetrieb Leberberg liefern. Auch das lokale Gewerbe profitiert: Planung, Bau und Finanzierung der Anlagen erfolgte durch AEK in Zusammenarbeit mit dem Gewerbe. Dadurch sorgt der Wärmeverbund für lokale Wertschöpfung und sichert eine stabile und günstige Energieversorgung.

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